Jens Herrmann
Jens Herrmann

Familienwappen Herrmann Bockau

Herrmann (Bockau) Wappen – Veikkos-archiv

https://veikkos-archiv.com/index.php?title=Herrmann_(Bockau)_Wappen_W0425999

hier haben wir ein älteres Wappen:

 

(Die Marke befindet sich in meinem Besitz.)

 

über die genaue Verwendung des Wappens kann im Moment nur spekuliert werden. Bisher konnten noch keine näheren Informationen gefunden werden.

 

 

Bürgerliches Wappen, ca. 5x4 cm

 

 

 

 

Werbe-Siegel-Wappen

entstanden ca. 1910-1920

Verlag: A.Weller, Kahla, Thüringen

Druck: Gebr. Vogt, Verlag und Kunstdruckerei, Papiermühle bei Roda Sachsen - Anhalt;

 

Die Firma A. Weller ist auch im direkte Bezug zu der Zeitschrift "Der Wappensammler" 1900-1927 

 

„Von 1901 bis 1903 wurde die Zeitschrift unter dem Namen „Wellers Archiv für Stamm- und Wappenkunde“ und von 1904 bis 1921 unter der Bezeichnung „Roland, Archiv für Stamm- und Wappenkunde“ herausgegeben. Im Jahre 1922 wurde die Zeitschrift mit der bis 1935 bestehenden Monatsschrift „Familiengeschichtliche Blätter“ vereinigt.“

– Gert Oswald: Lexikon der Heraldik (1984)[1] 
  1.  Oswald, GertLexikon der Heraldik. Mannheim, Wien, Zürich. 1984. S. 95. ISBN 978-3-411-02149-9

 

Familienwappen - Rätsel gelöst!!

 

Mit Hilfe der Familie Wipf (Vielen Dank dafür.) war es möglich näheres über das Wappen herauszufinden.

 

Das Wappen gehört zu einer Stiftungsurkunde für die Familie Herrmann aus Bockau. 

 

Der Hauptmann Albert Ludwig Adalbert Herrmann und Bürgermeister zu Dippoldiswalde stiftete für alle Nachkommen des Handelsherren Johann Balthasar Herrmann, gestorben am 18.09.1761 in Magdeburg, ein Familienwappen. Es wurde zum 01.10.1924 registriert und in die Wappenrolle eingetragen. 

 

Die Wappenurkunde im Original besitzt die Familie Wipf.

Die Urkunde enthält folgenden Text.

 

"Die Sächsische Stiftung für Familienforschung in Dresden im Jahr 1911 beim Sächsischen Ministerium des Inneren gegründet und von diesem mit Königlicher Genehmigung unter dem 21. November 1911 mit der Ausfertigung von Wappenbriefen beauftragt/ bezeuigt in Kraft/ dieses Briefes hiermit folgendes: Es hat der königl. Sächs. Hauptmann d.L.a.D. Albert Ludwig Adalbert Herrmann / z.Zt. Bürgermeister der Stadt Dippoldiswalde / stammend aus einer aus der Gegend von Zwönitz ausgewanderten  / von 1586 bis etwa Mitte des 19. Jahrhunderts dauernd in Bockau bei Schwarzenberg ansässig gewesen / dem durch Privilegien hervorgehobenen Arzneilaborantenstande angehörenden Familie Herrmann (bis 1675 "Hermann" geschrieben) das nachstehend geschriebene Familienwappen für sich und seinen Nachkommen auf- und angenommen. Die Stiftung für Familienfoschung hat das Wappen geprüft und in diesem Wappenbrief festgelegt. Es ist nach den Grundsätzen der Wappenkunst gebildet und wird wie folgt beschrieben: Ein durch weiße Spitze darin auf grünem Boden ein geharnischter Krieger mit Lanze in der Rechten / auf dem Helm 5 anwechselnd rot und weiß gefärbte Straußenfedern / von Rot und Schwarz geteilter Schild / vorn u. hinten je ein aufgerichteter / einwärts springender / vorn ein weißer hinten ein gelber Zeigenbock. Auf dem Helm mit schwarz-gelb-rot-weißem Wulst / rechts schwarz-gelben und links rot-weißen Dekkeb ein zwischen einer und roten und einer schwarzen Straußenfeder wachsender weißer Ziegenbock. Die Stiftung der Familienforschung bestätigt hiermit / daß ausschließlich  der Bürgermeister Albert Ludwig Adalbert Herrmann und seine vorhandenen und künftigen ehelich geborenen Nachkommen des Mannesstammes  / beiderlei Geschlechts / das vorbeschriebene Wappen unverändert in dieser Gestalt führen und gebrauchen können / doch solcher Gestalt / daß mit ausdrücklicher Zustimmung des Wappenempfängers oder seiner Nachkommen / die gerichtlich oder notariell  zu beurkunden sein würde / auch solche Träger des Familiennamens Herrmann / die ihre eheliche  Abstammung von dem am 18. Sept. 1761 in Magdeburg verstorbene Handenlsherr Johann Balthasar Herrmann nachweisen können / dieses Wappen annehmen und führen dürfen. Zu Urkund ist dieser Wappenbrief mit dem dem Siegel der Stiftung versehen und von ihrem Vorstande unterschrieben worden. Gegeben zu Dresden / am 1. Okt. 1924 Der Vorstand der Sächsischen Stiftung für Familienforschung

 .... und .. Falkenstein      D. E. Gritzner"

 

Zusätzlich gibt es außer der Urkunde noch einen Teller mit dem Familienwappen darauf.

 

 

 

 

Druckversion | Sitemap
Copyright 1996-2026

Kontakt:  info@herrmannjens.de